Change-als-Flippen

Change kann man nicht machen. Man muss es aber auch nicht! Change-als-Flippen bedeutet Arbeit am System, mit System. Egal ob Start-up, Mittelständler, Unternehmens-Gruppe oder internationaler Konzern. Change ist keine Reise – Veränderung in Organisationen ist weder schwer, noch anstrengend. Die Lösung lautet: „Change-als-Flippen“

„Alles ist Intervention – Everything´s an intervention.“ Dies ist wohl einer der schönsten Sätze, der je über Change gesagt wurde. Wenn „alles Intervention ist“ heißt das jedoch nicht, dass jede Intervention in sich gut und sinnvoll sei. Es bedeutet nur, dass alles eine Wirkung hat, und damit potenziell geeignet ist, eine Organisation von einem Zustand in den anderen zu „flippen“.

Statt Change Management sollten wir das Handwerk der Veränderung demzufolge als disziplinierte Übung in konstruktiver Irritation praktizieren. Irritation ist die einzige Möglichkeit, wie wir auf ein System einwirken können. Nach der Irritation müssen wir uns darauf beschränken, die Wirkungen und Effekte zu beobachten. Um dann wieder zu irritieren. Dann zu beobachten. Und so weiter und so fort. Jede Irritation kann das System im Jetzt in einen neuen Zustand flippen. Auf alle Fälle: Irritieren Sie erneut! Wenn Sie Glück haben, und die Irritation noch dazu clever genug war, ist der neue Jetztzustand eine Ausprägung des beabsichtigten Zustands.

Da nicht jede Irritation geeignet ist und eine gewisse Souveränität dafür sehr nützlich sein kann, ist auch hierbei wesentlich die Reflexion auf sich, auf das System, auf die Irritation und dessen Wirkung. Das gelingt nie im Alleingang. Kollektive Kräften sind gefragt.

Quelle: https://www.linkedin.com/pulse/change-ist-so-wie-milch-kaffee-geben-niels-pflaeging/

 

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