OpenSpace Beta

OpenSpace Beta ist die Alternative zu Change Management. Eine Sozialtechnologie, die Unternehmen und Teams ihre Selbstwirksamkeit zurück verleiht und die konsequente Umsetzung von Dezentralisierung und Selbstorganisation ermöglicht. OpenSpace Beta bedeutet, die Veränderungsarbeit beginnt und endet in OpenSpace – also einer Großgruppenkonferenz, zu der prinzipiell alle eingeladen sind, zu der aber keiner kommen muss. 

Denn OpenSpace Beta setzt nicht auf Zwang oder Anordnung, sondern auf Einladung, Selbstorganisation und Freiwilligkeit. Erst das führt zu dem Niveau von Engagement, das es braucht, um eine Organisation hin zu dem Organisationsmodell, das wir Beta nennen, zu transformieren. Man nutzt hier soziale Dynamik, anstatt gegen sie zu arbeiten.

An OpenSpace Beta fällt auf: Es bricht mit allen Dogmen des Change Management. „Es gibt hier keine Planungsphase, kein implementieren, umsetzen, ausrollen, herunterbrechen, ins Boot holen, durchsetzen. Diese Sprachbilder und Metaphern stammen letztlich aus Kontexten, in denen Zwang und Gewaltanwendung eine Rolle spielen – aus dem militärischen Kontext, beispielsweise. OpenSpace Beta funktioniert ganz anders: Ernsthafte Einladung steht hier im Vordergrund – diese kann abgelehnt oder angenommen werden. Das ist entscheidend: Denn erst aus der freiwilligen Annahme der Einladung entsteht Engagement. Traditionelle Change-Methoden ignorieren diesen Zusammenhang. Sie erzeugen damit systematisch Widerstand, den die so genannten Change Agents dann beklagen. Ein Teufelskreis, in den leider fast alle bekannten Change-Methoden einzahlen.“

Für OpenSpace Beta macht es keinen Unterschied, ob es um 60 Personen geht, oder um der 6.000, die Transformation dauert in beiden Fällen gleich lang.

Quelle: Der Wandel zur agilen Beta-Organisation 

Literatur: OpenSpace Beta 

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