Personalauswahl und Wahrnehmungseffekte

Personalauswahl, PersonalbesetzungBei wie vielen Unternehmen haben Sie sich im Laufe Ihrer Berufslaufbahn beworben? Bei wie vielen gearbeitet? Wie entscheiden Sie, ob ein Unternehmen zu Ihnen passt? Wie war jedesmal der erste Eindruck, das Vorstellungsgespräch, die erste Zeit? …sind Sie am passenden Platz? Können Sie sich einbringen, entwickeln, etwas zum „großen Ganzen“ beitragen?

Die Bedeutung der Personalauswahl für den Unternehmenserfolg wird in der Arbeitswelt noch immer unterschätzt. M.Landes/H. Steininger | Psychologie in der Wirtschaft

Der passende Job – das passende Personal? 

Personalauswahl ist die eine Seite der Medaille – Unternehmensauswahl die andere. Welche Grundlagen benötigen beide Seiten, um eine gute Entscheidung zu treffen? Denn nicht nur aus Unternehmensseite ist eine Fehlbesetzung schwierig – wenn man in einer unpassenden beruflichen Rolle ist oder sich am falschen beruflichen Platz befindet, dann ist das belastend, stressig und ungesund.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Viele Recruiting-Prozesse sind oft „beeinflusst, belastet“ von Karriere-Druck, Leistungs-Präsentationen und teilweise manipulativen Dynamiken. In dieser Phase sowohl von Unternehmensseite als auch von BewerberInnen-Seite eine tiefe, ernsthafte Auseinandersetzung zu kreieren, ist ein wahrlich kunstvoller Akt.
Diese Fragen beschäftigen BewerberInnen und Personalverantwortliche u.a.:

  • Welcher Platz in der Arbeitswelt ist für mich aktuell der passendste?
  • Wohin will ich wirklich?​
  • Haben wir uns als Unternehmen gut vorbereitet?
  • Wissen wir „Wer kommen soll“?
  • … und was bieten wir für einen optimalen Integrations- und Entwicklungsprozess an?

Dafür gibt es nicht „die richtige Technik“. Eine breite Auswahl an Recruiting-Verfahren, eine gute Mischung und ein auf die aktuelle Situation angepasstes Prozedere sind erforderlich.

… mit oder ohne Intuition? Gerade bei wesentlichen Entscheidungen hilft das unbewusste Erfahrungswissen. Und dennoch: Personalauswahl alleine basierend auf Intuition ist nicht zielführend, Personalauswahl ohne Intuition ist ebenfalls nicht zielführend. Doch ist es immer Intuition, die wir nutzen … oder sind wir in eine Wahrnehmungsfalle getappt? Mehr davon finden Sie in unserem fokus-download:

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Problemverschiebung Fehlbesetzung

​Wir brauchen dringend MitarbeiterInnen. Wir brauchen die passenden MitarbeiterInnen. Ein Thema das viele Organisationen beschäftigt, teilweise auch aufgrund von Fachkräftemangel belastet, herausfordert, Druck erzeugt. Was tun? Schnell suchen, auf das Bauchgefühl vertrauen, Hauptsache wir haben Jemanden gefunden, der die Personallücke schließt? Oder lieber weitersuchen bis es wirklich passt? Hat man dafür immer Zeit? Und wie wirkt sich das Warten auf die anderen MitarbeiterInnen, die KundInnen, die Produktion aus? Ein Dilemma. Personalauswahlverfahren sind nicht nur zeitaufwendig und kosten viel Geld – es gibt dabei auch Tücken und mögliche Fallen. Diese kann man vorbeugend verringern. Wichtig ist auch, dass man Fehlbesetzungen vermeidet. Denn dadurch ist man u. U. das Problem des Personalmangels zwar los – jedoch hat man sich gleichzeitig ein noch größeres Problem kreiert. Die Kosten einer Fehlbesetzung können bis zum Doppelten des Jahresverdienstes anwachsen, wenn direkte und indirekte Kosten mit einbezogen werden. Die Aufwendungen und Löhne für den Rekrutierungsprozess inkl. administrativer Kosten, das Gehalt inkl. Sozialleistungen, Benefits und Arbeitsspesen, die Einführung durch interne FachspezialistInnen, Weiterbildungskosten, emotionale Kosten wie die Verringerung des Teamgeistes, erhöhte Fluktuation inkl. Know-How-Verlust, motivierte MitarbeiterInnen springen ab, wechseln zur Konkurrenz, KundInnen wechseln zu MitbewerberInnen, ein Image- und Vertrauensverlust kann entstehen.

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