Reflexion

Reflektieren ist nicht intensives analysieren. Reflexion bedeutet nachdenken, überlegen und ist die Fähigkeit, eine Erfahrung Revue passieren zu lassen, sie dabei unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten, um Erkenntnisse aus ihr zu gewinnen. Als das „Zurückbiegen des Geistes auf sich selbst“, richtet Reflexion den Fokus von außen nach innen und stellt die innere Erfahrung und Wahrnehmung in das Zentrum. Reflexion ist wesentlich für einen tiefen Entwicklungsprozess, um mit dem inneren Erleben in Kontakt zu kommen, sich zu erkennen, um weiter zu kommen. Reflexion dient der Überprüfung von Situationen, Ergebnissen oder Fragestellungen sowie der kritischen Selbstbetrachtung.

Zu Relevanz und Nutzen von Reflexion in Organisationen: „Selbstreflexion ist der erste Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung, reicht aber nicht aus. Neben Selbstreflexion ist auch organisationale Reflexion wesentlich, die den Wandel und die Entwicklung in Organisationen nachhaltig unterstützt. Dabei sind vor allem die Haltung und das Verständnis, aus dem heraus Reflexion stattfindet, entscheidend. Nicht nur die Werte, Überzeugungen und Handlungsmuster der Einzelnen, sondern auch das Selbstkonzept der Organisation muss in Frage gestellt werden dürfen.“

Als Selbstreflexion bezeichnet man die Fähigkeit des Menschen, über die eigene Situation  und sein eigenes Handeln nachzudenken und nachzufühlen. Selbstreflexion setzt das Vermögen zur differenzierten Selbstbeobachtung und eine gewisse Distanz zu sich selbst voraus.

Quellen: lexikon.stangl.eu, www.sign-lang.uni-hamburg.de, symbolon AG,  Linda Baumgartner, Beate Haslinger: Relevanz und Nutzen von Reflexion in wirtschaftlichen Organisationen

 

 

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