Selbstorganisation

In dynamischen Märkten mit viel Überraschungen entsteht Leistung nicht errechenbar, sondern ist das Ergebnis komplexer Selbstorganisation. Selbstorganisation erzeugt eine gewachsene, keine geplante oder bewusst gestaltete Ordnung. Sie ergibt sich zwar infolge menschlichen Verhaltens, jedoch ohne besondere organisatorische Gestaltungsabsicht.

Die in selbstorganisierenden Systemen herrschende Ordnung ist nicht einfach das Resultat eines gestaltenden Teils. Sie entsteht vielmehr ganzheitlich, das heißt weder ausschließlich als Ergebnis individueller Eigenschaften, noch durch Tätigkeiten einzelner Personen, sondern durch die Interaktionen aller Systemteile. Sie ist ein emergentes Phänomen.

In der Systemtheorie bezeichnet Selbstorganisation eine Form der Systementwicklung, bei der die formgebenden, gestaltenden und beschränkenden Einflüsse von den Elementen des sich organisierenden Systems selbst ausgehen. In Prozessen der Selbstorganisation werden höhere strukturelle Ordnungen erreicht, ohne dass erkennbare äußere steuernde Elemente vorliegen. Selbstorganisation erzeugt eine gewachsene, keine geplante oder bewusst gestaltete Ordnung.

Mit steigender Komplexität braucht ein System mehr Selbstorganisation.

Quellen: Wikipedia, intrisify.de, Gabler Wirtschaftslexikon, Niklas Luhmann, Heinz von Förster, Gerhard Wohland

„Aus der Sicht des Bisherigen, ist das Neue immer falsch. Im alten Denkrahmen ist nicht wirklich Neues möglich. Neues, ist daran erkennbar, dass es zur Beschreibung des Neuen neuer Begriffe bedarf und dass es zu nachhaltigen Konstanten-Verschiebungen kommt; Konstanten im Fühlen, Denken und Handeln.“  Ernst Weichselbaum

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