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Ohne Oben | Die Kunst der Selbstorganisation



Abenteuer Selbstorganisation

Wie kann man im Arbeitsbereich die Selbstführung durch das Team stärken? Die Suche nach einer Antwort gestaltet sich zäh. Dabei arbeiten viele Konzerne und auch kleinere Unternehmen längst daran, ihre tradierten Strukturen hin zu mehr Selbstorganisation zu entwickeln.

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Lernt gutes neues Arbeiten!

Wie bereiten wir uns also auf eine noch weiter technologisierte und noch stärker veränderte Arbeitswelt gut vor? Wir brauchen dafür auf jeden Fall einen anderen Typ von (Kultur)Organisationen und von einem zukunftsfähigen Miteinander. Gemeint sind damit nicht (nur) ökonomischer oder künstlerischer Erfolg und Innovationskraft, sondern Organisationen, in denen Menschen gerne arbeiten, sich entfalten und entwickeln können. Ein Artikel von Marion King

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Mythen der Selbstorganisation

Selbstorganisation bedeutet nicht: Die Abwesenheit oder Leugnung von Hierarchien. Selbstorganisation bedeutet: Die Systeme sind wie jedes soziale System hierarchisch organisiert, jedoch entspricht die formale Hierarchie mehr der sozialen Realität. Selbstorganisation ist sinnvoll verteilte Führungsarbeit. Weiterlesen

Kollegiale Führung

Führung ist zu wichtig, um sie nur Führungskräften zu überlassen. Kollegiale Führung, ist die auf viele Kollegen und Kolleginnen dynamisch und dezentral verteilte Führungsarbeit anstelle von zentralisiert Führung durch einige exklusive Führungskräfte. Oder ganz kurz: Führungsarbeit statt Führungskräfte.

  • Kollegiale Führung verkraftet es gut, wenn einige KollegInnen mal oder immer geführt werden wollen. Nicht jeder möchte immer, bei allen Gelegenheiten oder nur zu bestimmten Themen führen und entscheiden.
  • KollegIn ist jeder und jede, der innerhalb der Organisation mitarbeitet, egal ob angestellter Mitarbeiter, Inhaberin, Auszubildende, Zeitarbeitskraft, Freiberuflerin oder Praktikant.
  • Je nachdem, welche Fähigkeiten ein Kontext erfordert und wer diese bieten kann. Dabei kann eine Person die Zuständigkeit für einen Bereich und einen längeren Zeitraum übertragen werden, ebenso wie eine einmalige Entscheidungsaufgabe.
  • Nicht unten oder oben ist relevant, sondern wer für welche Führungs- und Entscheidungsbedarfe der/die jeweils Passende ist. Dazu gehören nach außen gerichtete operative und strategische Entscheidungen ebenso wie organisationale Entscheidungen zur Weiterentwicklung der internen Zusammenarbeit und Organisation.
  • Je dynamischer und komplexer das Geschäft und die Organisation werden, desto weniger sind einzelne zentrale Akteurinnen in der Lage, allein sinnvoll zu entscheiden, und desto wichtiger wird die (hierarchie-)übergreifende Kooperation.
  • Führungskräfte gibt es weiterhin – aber nicht mehr vorgesetzt, exklusiv und unbefristet, sondern situativ: Jede KollegIn ist mehr oder weniger auch „Führungskraft“ als selbstverständlicher Teil ihrer Arbeit.

Quelle: Das kollegial geführte Unternehmen, Bernd Oestereich, Claudia Schröder, 2016

 

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