Über die Freiheit im Kontext der digitalen Welt.

Wie bekommen wir das Blei aus dem Internet?

Begegnen wir uns in der digitalen Welt? Eine Podcastfolge mit Regula Stämpfli über automatisierte Narrative und wie sie völlig unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit verändern. Wie die Diskrepanz zwischen Fiktion und Wirklichkeit, die fehlende politische Verantwortung und die digitalen Brandbeschleuniger unsere Demokratien beschädigen. Über entseelte Algorithmen, Polarisierungen, das Wahrlügen und wie das Unsoziale „social media“ die weitere Entfremdung und Vereinzelung schürt.

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Die Lust der Frauen am Erfolg

Im Zuge einer Veranstaltung wurde ich gebeten, einen Impuls zum Titel “Die Lust der Frauen am Erfolg – Karriereverständnis utopisch betrachtet” zu setzen. Schon der Titel verrät einiges. Wie steht es um unsere Lust am Erfolg? Haben wir weniger Lustgewinn am Erfolg, der in vordemokratischen, patriarchalen Narrativen definiert wird? Handelt es sich dabei überhaupt um echten Erfolg? Eine Gesellschaft, in der Frauen keine Lust am Erfolg hätten, möchte ich mir gar nicht ausmalen. Wir wären wohl alle verloren. Möglicherweise geht es bei diesem Thema mehr um den Mangel an Erfolgslust, der auf Kosten von etwas und von anderen geht. Also um den Pseudoerfolg.

Bild: Das Partnerschaftsmodells von Riane Eisler

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Fachkräftemangel im elementaren Wirtschaftsbereich

Kindergärten sind Anfangsorte. Hier werden die Jüngsten unserer Gesellschaft willkommen geheißen, sich als ein Teil unserer Gemeinschaft zu erleben, sich zu entfalten, zu lernen. Es ist prägend für die Zukunft der Kinder, wie in diesen Anfangsorten Bildungsarbeit ermöglicht wird. Was ist uns als Gesellschaft diese großartige, fundamentale Arbeit wert? Leider nach wie vor viel zu wenig.

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Wie wir Leistung von Erwartungen entkoppeln

“Pay-for-Performance ist eine Ausgeburt des Behaviorismus, der sich auf das Individuum konzentriert und nicht auf Systeme. Ich sage den Fortune 500-Führungskräften (zumindest jenen, die dumm genug sind, mich zu fragen), dass die beste Formel für Vergütung so lautet: Bezahlen sie die Leute gut, bezahlen sie sie fair – und tun sie dann alles, um ihnen zu helfen, das Geld zu vergessen. Wie sollen wir unsere Mitarbeiter belohnen? Überhaupt nicht! Sie sind nicht unsere Haustiere. Respektiere und vertraue ihnen, befreie sie von Störungen, versorge sie mit allen verfügbaren Informationen und Unterstützung, damit auf höchstem Niveau gearbeitet werden kann.” 

Alfie Kohn
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Die Erfindung zweier Managements

Die Geschichte zweier unterschiedlicher, gegensätzlicher Denkschulen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts nebeneinander entstanden: Geprägt von zwei praktischen Philosophen: Mary Parker Follett und Frederick Winslow Taylor

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Hypnotisiert von der Idee der Hierarchie

„Wir sind immer noch hypnotisiert von der Idee der Hierarchie nach Fayol. Und sind allzu oft blind für die Einsicht der gleichrangigen Zusammenarbeit, dieses wunderbare Konzept der ‘kollektiven Verantwortung‘ nach Mary Follett.” 

Henry Mintzberg, Managementforscher,1995
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Gemeinsame Führungsarbeit

Was wir von Mary Parker Follett, der Gründerin der humanistischen Unternehmensführung, lernen können. Gängige Führungsansätze vertreten die Annahme, dass die Aufgabe von Führungskräften darin bestehe, einzelne Mitarbeiter*innen und Teams zu führen, auf deren Entwicklung zu achten und in Letztverantwortung dafür zu sorgen, dass die Arbeit funktioniert. In diesem Lernraum lenken wir den Fokus auf Führungsarbeit als gemeinsamen Prozess erfolgreicher Wertschöpfung. Wir werden Essenzen der Follettianischen Denkschule mit der eigenen Führungsarbeit und Organisationsgestaltung verbinden. Dafür erforderliche Spracharbeit fließt in den Lernraum ein.

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Wenn Vereinfachungen be(un)ruhigen und Fehlannahmen schaden

Wer versucht Komplexität zu reduzieren, hat sie nicht verstanden und macht ihre Wirkkraft kaputt. Eine Ode an unseren kritischen Geist, an die erstrebenswerte Alternative zur Vereinfachung

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