Es ist nicht toll

Doch das kann ich bestimmt! Aktiv mitunterstützen, soziale Kontakte reduzieren, so ganz echte „live“ Interaktionen auf ein Minimum senken. Jetzt, jeder und jede. Um das exponentielle Wachstum des Coronavirus zu bremsen, ältere, schwächere Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. WOW. Da kann jeder Mensch etwas aktiv beitragen, mitgestalten, Verantwortung übernehmen. Etwas beitragen.

Etwas, das auch kurzfristig gegen mein eigenes Business spricht. Etwas beitragen, was für soziale Verantwortung spricht. Das „für“ steht vor dem „gegen“. Das nenne ich mal ein Prinzip. Ich bin gespannt, wie wir uns an diese Vereinbarung halten werden. Ich habe ein wunderschönes Business, das vor allem aus „Face to Face“ Terminen mit vielen Menschen besteht. Diese sind nun verunsichert, fragen nach, ob bereits vereinbarte Termine stattfinden oder verschoben werden, hätten sich gefreut, sind enttäuscht, möchten wissen was jetzt sein wird. Bei einigen Firmen gibt es ein generelles Beratungsstopp. Dann wird es wieder einfacher. Man darf jetzt nicht. Man muss sich nicht entscheiden. Werde die Kundinnen und Kunden und ich auch nicht. Oder? Nein. Nicht besser. Ich finde es jetzt gerade sowas von essentiell, sowas von hautnah spürbar, sowas von echter Möglichkeiten, sowas von lebendig, die nächsten Wochen mitzugestalten. Gemeinsam für alle und durch einzelne konsultative Einzelentscheide. Workshops absagen oder nicht? Natürlich absagen. Das was meine Arbeit ausmacht, aktiv runterfahren. Spricht das gegen mein Business, das meine wirtschaftliche Grundlage bildet? Ja. Natürlich. Und Nein. Natürlich nicht. Im freien Fall und frei als Unternehmerin agieren. Immer schon. Seit 16 Jahren. Als Bürgerin möchte ich mithandeln, mitwirken, Verantwortung übernehmen. My job is my passion. Passion braucht Kraft und Stärke. Die Grundlage für Passion ist nun im Fokus. Was vielleicht auf den ersten Blick wie ein Dilemma aussieht, ist keines. Soziale Verantwortung geht vor. Es wird nicht leicht, es wird sicher anders, es wird bestimmt neu. Doch es ist glasklar: Soziale Verantwortung ist der Trumpf. Nicht warten sondern machen. Weniger machen ist jetzt mehr machen. „Im Geiste eine Anfängerin bleiben.“ Es ist wieder ein Anfang. Fangen wir an.

Elisabeth Sechser will Gutes Gesundes Arbeiten. Mit Sichtart. Mit der Kunst | sich | zu betrachten.