Sichtart, die Kunst | sich | zu betrachten

Jede Zeit hat ihre Fragen.
Das ist eine Einladung, sich diesen gemeinsam zu stellen.

  • Wie kann uns Philosophie beim Gestalten von Zusammenarbeit und zeitgemäßem Unternehmertum unterstützen?
  • Welchen Fragen müssen wir uns gemeinsam stellen?
  • Was bedeutet das für unsere Ökonomie, Bildung, Ethik, Gesellschaft, Demokratie?

Wie Gestalten wir Organisationen und Gesellschaft? Was bedeuten all das für uns in unseren Rollen, für uns als Bürger*innen? Was ist zu tun? Was machen wir in dieser Zeit? Lasst uns gemeinsam nachdenken.

  • „Sozial ist, was Vielfalt schafft. Das ist die Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts.“ Wolf Lotter
  • „Der Beta-Kodex ist eine Antwort, wie wir Organisationen schaffen, die dem Menschen nach seiner Forderung nach Humanität, nach Selbstverwirklichung entspricht.“ Silke Hermann
  • „Wenn Du die Welt verändern willst, beginne bei den Mustern in deinem Kopf. Da steht dir keiner im Weg.“ Ernst Weichselbaum 
  • „Wer kann eigentlich in unserer Gesellschaft wie frei leben, in welchen Arten und Dimensionen von Freiheit? Können wir alle das freie Leben führen, das uns unsere Gesellschaft, unsere freiheitlichdemokratische Gesellschaft verspricht? Wer in der Gesellschaft leistet was? Wer macht genau diejenigen Tätigkeiten, die wir brauchen, um unsere Gesellschaft am Laufen zu halten? Wie müssten wir die Märkte regulieren, damit sie wieder eher dorthin kommen, dass diese Tätigkeiten auch entsprechend entlohnt werden?“ Lisa Herzog 
  • „Unternehmertum hat nicht die primäre Aufgabe, Profit zu maximieren, sondern menschliche Fähigkeiten fruchtbar zur Wirkung zu bringen. Erfolg wird dann nicht mehr in Geldeinheiten gemessen, sondern am individuellen und kollektiven sozialen Fortschritt.“ Niels Pfläging
  • „Unser Verhältnis zum Schmerz verrät in welcher Gesellschaft wir leben. Schmerzen sind Chiffren. Sie enthalten den Schlüssel zum Verständnis der jeweiligen Gesellschaft. Der Schmerz spiegelt sozioökonomische Verwerfungen wieder. Die smarte Macht schmerzt nicht. Unterwerfung vollzieht sich als Selbstoptimierung und Selbstverwirklichung. Freiheit und Überwachung werden ununterscheidbar. Statt die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisch zu hinterfragen, beschäftigt sich jeder mit sich selbst. „Sei glücklich“ heißt die neue Herrschaftsformel. Der Schmerz wird entpolitisiert und dafür individualisiert. Der Schmerz verliert seinen Gesellschaftscharakter. Man kann mit Individuen, die den Fehler bei sich und nicht bei den gesellschaftlichen Verhältnissen suchen, keine Veränderung in Gang bringen.“ Byung-Chul Han
  • „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen.“ Hannah Arendt, Immanuel Kant
  • „Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können. Jede zivilisatorische Errungenschaft war irgendwann einmal eine utopische Fantasie – die Demokratie, das Ende der Sklaverei, die Gleichstellung von Männern und Frauen.“ Rutger Bregmann
  • Meinungsumfragen, Konjunkturprognosen und Statistiken aller Art sind in unserer Welt wichtige Anhaltspunkte für die Realität geworden. Sie gelten als informativ. Ursprünglich habe die Wahrscheinlichkeitsrechnung jedoch das Ziel verfolgt, Wegweiser für die obskuren Bereiche der Unsicherheit und der bloßen Meinungen – nicht reale Bereiche par excellence also – anzubieten. So erlebten wir eine Akzentverschiebung, in deren Folge das Irreale den Platz des Realen annimmt. Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität.“ Elena Esposito 
  • „Es ist ein Fluch, in interessanten Zeiten zu leben.“ Hannah Arendt
  • „Demokratie lebt immer auch von ihrer Einschränkung.“ Hedwig Richter
  • „Warum wachsen die Bäume kapitalistischer Dynamik nicht in den Himmel?“ Christoph Deutschmann 
  • „Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“ Oscar Wilde
  • „Ein Unternehmen erzeugt übermäßigen Aufwand, wenn es unmoralisch handelt. Es kostet mehr, die „Grenzmoral“ zu unter- als zu überschreiten. Manager sind ihr Geld nicht wert, wenn ihre Entscheidungen zu hohen Reibungsverlusten beispielsweise mit dem Staat oder der eigenen Belegschaft führen. So wie die Politik-Skandale den Politikern und ihrer Partei schaden können, so können auch Manager ihre Unternehmen mit moralischen Fehlentscheidungen Unsummen kosten.“ Rupert Lay
  • „Wenn Emanzipation von einer Frage des Geschlechts zu einer Frage der sozialen Verhältnisse wird, dann wird es so richtig heiß und feministisch. Ich bin sehr bewusst zurück zum alten Wort Emanzipation gekommen, weil ich finde, genau darum geht’s. Es geht um die Befreiung aus Abhängigkeiten.“ Lisz Hirn 
  • „Wir haben uns daran gewöhnt, viel über die Vor- und Nachteile von Sparmaßnahmen zu sprechen. Die Debatte über die Regierung sollte jedoch nicht über ihre Größe oder ihr Budget geführt werden. Die eigentliche Frage ist, welchen Wert die Regierung schafft – denn nach der Rolle der Regierung in der Wirtschaft zu fragen, bedeutet unweigerlich, ihren inneren Wert in Frage zu stellen. Ist es produktiv oder unproduktiv? Wie messen wir den Wert staatlicher Aktivitäten?“ Mariana Mazzucato 
  • „For good ideas and true innovation, you need human interaction, conflict, argument, debate.“ Margaret Heffernan
  • „Selbstverwirklichung, die nicht anderen das Beste aus seinem selbst gibt, ist keine.“ Wolf Lotter
  • „Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt, sondern die Tatsache sie einander begegnen!“ Ernst Weichselbaum 
  • „Eine unnötige Hilfe ist nur eine Hürde für die Entwicklung.“ Maria Montessori
  • „Würdest du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?“ Alice im Wunderland
  • „Freiheit und Verantwortung gehören zusammen.“ Heinz von Förster
  • „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ Kurt Lewin
  • „Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar.“ Teresa Bücker 

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Sapere aude
Lasst uns wagen, weise zu sein. Lasst uns den Mut
haben, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen!

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