FOLLET TALK
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Leaderships statt Leadership Führung ist weniger eine Führungskraft sondern entsteht vielmehr aus der gemeinsamen Aufgabe und dem geteilten Zweck einer Gruppe oder Organisation. Wenn Führung zu stark an
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Leaderships statt Leadership
Führung ist weniger eine Führungskraft sondern entsteht vielmehr aus der gemeinsamen Aufgabe und dem geteilten Zweck einer Gruppe oder Organisation. Wenn Führung zu stark an einzelne Personen gebunden wird, geraten die wesentlichen Dynamiken für gemeinsame Wertschöpfung leicht aus dem Blick.
Denn Führung ist im Kern ein sozialer Prozess. Sie entsteht in den Beziehungen zwischen Menschen, in ihrer Art zu kommunizieren, sich abzustimmen und gemeinsam auf Herausforderungen oder Veränderungen zu reagieren.
In diesem Verständnis wird der gemeinsame Zweck, die Arbeit selbst zum eigentlichen „Leader“. Die geteilte Ausrichtung gibt Orientierung, beeinflusst Entscheidungen und schafft die Grundlage für gemeinsames Handeln. Führung entsteht somit aus Kooperation, gegenseitiger Verantwortung und der Fähigkeit, situativ mit dem Können auf Anforderungen zu reagieren. Sie ist nicht etwas, das jemand besitzt, sondern etwas, das sich im gemeinsamen Arbeiten und Handeln entwickelt.
Mary Follett (1868–1933) , die Pionierin der demokratisch-dezentralen Unternehmensführung, legte als Sozialwissenschaftlerin, Unternehmensberaterin und Forscherin bereits vor über hundert Jahren die Grundsteine für das, was wir heute agiles Arbeiten in einer modernen Arbeitswelt nennen. Mary Parker Follett verstand Führung, Macht und Autoirtät als Beziehungs- und Lernprozesse, die im gemeinsamen Denken und Handeln entstehen.
Der offene Follett Talk ist ein Dialogformat, das zentrale Gedanken von Mary Parker Follett aufgreift und mit heutige Fragen von Führung und Organisationsgestaltung verknüpft.

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10. Juni 2026, 14:00 – 15:00 Uhr, online
Anmeldungen an: events@sichtart.at


Worum geht es?
Jeder kostenfreie Follett Talk widmet sich einem Fokusthema, das sich aus Mary Parker Folletts Denken speist – etwa Fragen zu Führung, Macht, Verantwortung, Kontrolle, Konflikt oder demokratischer Zusammenarbeit.
Der Talk verbindet Wissensvermittlung mit dialogischem Austausch: Ein kurzer inhaltlicher Impuls schafft eine gemeinsame Grundlage, auf der gemeinsames Denken, Reflexion und Perspektivwechsel möglich werden.
Für wen ist der Follett Talk gedacht?
Für Menschen, die:
- Führung bewusster, relationaler und demokratischer gestalten wollen
- in Beratung, Coaching oder Organisationsentwicklung tätig sind
-
klassische Managementlogiken hinterfragen
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wenn du Mary Parker Folletts Denken kennenlernen, vertiefen und im Dialog reflektieren möchtest, bist du eingeladen, teilzunehmen. Der Offene Follett Talk verbindet Wissensvermittlung und gemeinsames Denken in einer offenen, dialogischen Lernatmosphäre.
Wenn du nicht vorbeschauen kannst – ich komme auch gerne zu euch! >>


