Hat Selbstorganisation Grenzen?

Winfried Kretschmer, Chefredakteur und Geschäftsführer von changeX im Interview mit Elisabeth Sechser. Was ist und was soll Selbstorganisation? Und was braucht es, um sie möglich zu machen? Ein Auszug.

Will man robuste, wertschöpfungsstarke, humanistische Arbeitsorte schaffen und will man demokratisch-marktwirtschaftliche Unternehmensführung, dann kommt man an Selbstorganisation nicht vorbei. Selbstorganisation ist Zusammenarbeit in Teams. Wir müssen also die Illusion von Einzelleistung in Organisationen hinter uns lassen und Teams mit hoher Autonomie ausstatten, damit jedes ihr Business machen kann. Selbstorganisation funktioniert auch nur mit einem humanistischen Menschenbild. Menschen möchten leisten, wirken, zusammen Mehrwert schaffen. Das liegt in unserer Natur, und das sollten wir auch in Unternehmen zulassen.

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Riane Eisler life’s work for all of us.

The BetaCodex Network would like to congratulate Riane Eisler on her milestone birthday. It was a pleasure to create this small gift with some excerpts from her life’s work. We are very impressed that she has spent her life finding appropriate answers to many social and economic issues and making them available to the world.

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Das Problem und die Symptome

Um dem komplexen Problemfeld „Pflegenotstand“ mit nachhaltigen Lösungen begegnen zu können, bedarf es einer ernsthaften Auseinandersetzung, wie Arbeitsorte der Pflegeorganisationen den Menschen und ihrer Arbeit gerecht gestaltet werden können. Nur so wird es möglich sein, den jahrzehntealten Symptomen Fachkräftemangel, zu rasches Ausscheiden aus den Pflege-Berufen, vorhandene Belastungen in den Unternehmen und in den zu pflegenden Familien, sowie dem Innovationsmangel entgegenzuwirken. 

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Was Demokratieentwicklung mit Unternehmertum zu tun hat

Lebendige, sich entwickelnde, lernende, diskursstarke Zustände in Demokratien machen Gesellschaften robuster. Der fortlaufende, nie endende Prozess der Vergemeinschaftung ist Grundlage, um sozialen Frieden und Wohlstand für alle zu sichern und auszubauen. Demokratie ist kein fertiger Zustand, es müssen sich immer all jene um sie kümmern, die mit ihrem Können und Wissen zur Lösung von Problemen beitragen können. All das brauchen wir für Wertschöpfung. All das brauchen wir in und aus Unternehmen und Institutionen.

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Pionierin der demokratisch-dezentralisierten Organisation

Mary Parker Follett | 1868 – 1933

Sie war Vordenkerin der modernen Managementlehre, Forscherin der Gruppendynamik in Organisationen, Managementautorin, Philosophin, Lernraum-Designerin, Wertschöpfungs-Gestalterin, durch und durch eine Demokratin.  

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Fachkräftemangel. Ein Ablenkungsmanöver.

Schon mal Lösungen an Problemen vorbeilaufen gesehen? Sieht nicht nur seltsam aus, ist auch unglaublich schädlich. 

Fachkräftemangel.
Über ein Ablenkungsmanöver und dabei schön die alten Strukturen aufrecht erhalten.

Top-down managen, massenweise Hierarchien, Führungskräfte-Entwickungsprogramme, Maschinen-Logiken auf Menschen umgelegt, zentrale Steuerung in einer komplexen, dynamischen Welt:

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Demokratie hört ja nicht auf.

Demokratie hört ja nicht auf! Angesteckt von Managementtheorien von vorgestern, finden sich viele demokratiefeindliche Spuren in allen Organisationen, die stark hierarchisch, steuernd, zentralistisch funktionieren. Und diese gibt es in allen Sektoren. Auch in Sozialunternehmen, auch im Bildungsbereich, auch im öffentlichen Sektor. 

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