Achtsamkeitsübung ALI

3 Atemzüge reichen meist bereits aus, um uns neu zu zentrieren und innere Weite zu schaffen.

A bringt Körper und Geist zusammen,

L schenkt uns selbst liebevolle Zuwendung und befriedet den inneren Kritiker und Richter,

I gibt uns einen Augenblick jenseits des Funktionierens, Erreichens und nährt das Gefühl innerlicher Freiheit in uns.

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Perpetual Disruption

Perpetual Disruption steht für ein Zeitalter, indem die bis jetzt beobachteten Wellen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Erneuerungen und Umbrüche durch einen Zustand des progressiven Wandels ersetzt werden.

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Vom Wissen zum Können

Höchstleistung, Talent, Können, Wissen

Durch Wissen wird Kompliziertes einfach. Wissen ist immer trivial. Es ist nicht komplex, sonst wäre die Auskunft des Wissens jedes Mal anders. Wissen ist immer trivial (es ist nicht komplex, sonst wäre die Auskunft des Wissens jedes Mal anders). Wissen ist eine Meinung der nicht widersprochen wird. Wissen ist explizierbar und das Thema von Kommunikation. Bei großer Reichweite wird Meinung zu Fakten. Wissen mit großer kommunikativer Reichweite nennt man Fakten. Wissen wird durch Lernen vermittelt. Die Wissende erzählt der noch nicht Wissenden was der Fall ist. Wissen entsteht durch Lernen und vergeht durch Vergessen. Das Wissen einer Person ist ihr Skill-Profil. Skill-Profile können nur das Wissen von MitarbeiterInnen katalogisieren. Ihr Können bleibt unsichtbar.

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Es gibt keine Einzelleistungen

Es gibt keine Einzelleistung,

Die kleinste Leistungseinheit einer Wertschöpfungsstruktur ist das Team. Funktional intergierte Teams, die der Wertschöpfungskette entsprechen (Zellstrukturen), erzeugen soziale Dichte. Weiterlesen

Denkzettel

Gerhard Wohland, Denkzettel, dynamikrobust, Begriffspaar Rot/BlauIm Kontext hoher Dynamik sind Handlungsempfehlungen albern. Beratung muss heute das liefern, was ein Unternehmen nur schwer selbst herstellen kann: Werkzeuge für problemlösendes Denken. Diese „Denkwerkzeuge“ helfen dabei, dynamikrobuste Höchstleister/innen zu verstehen. Die Basis dafür sind begriffliche Unterscheidungen. Weiterlesen

kompliziert – komplex

Kompliziertes ist mit ausreichendem Wissen darüber beherrschbar. Mit dem richtigen Wissen ist Kompliziertes vorhersehbar. Kompliziertheit ist also relativ. Kompliziertheit ist ein Maß für Unwissenheit. Sie verschwindet durch Lernen.

Komplexes ist das Maß für die Menge der Überraschungen, mit denen man rechnen muss. Weiterlesen

Kollegiale Führung

Führung ist zu wichtig, um sie nur Führungskräften zu überlassen. Kollegiale Führung, ist die auf viele Kollegen und Kolleginnen dynamisch und dezentral verteilte Führungsarbeit anstelle von zentralisiert Führung durch einige exklusive Führungskräfte. Oder ganz kurz: Führungsarbeit statt Führungskräfte.

  • Kollegiale Führung verkraftet es gut, wenn einige KollegInnen mal oder immer geführt werden wollen. Nicht jeder möchte immer, bei allen Gelegenheiten oder nur zu bestimmten Themen führen und entscheiden.
  • KollegIn ist jeder und jede, der innerhalb der Organisation mitarbeitet, egal ob angestellter Mitarbeiter, Inhaberin, Auszubildende, Zeitarbeitskraft, Freiberuflerin oder Praktikant.
  • Je nachdem, welche Fähigkeiten ein Kontext erfordert und wer diese bieten kann. Dabei kann eine Person die Zuständigkeit für einen Bereich und einen längeren Zeitraum übertragen werden, ebenso wie eine einmalige Entscheidungsaufgabe.
  • Nicht unten oder oben ist relevant, sondern wer für welche Führungs- und Entscheidungsbedarfe der/die jeweils Passende ist. Dazu gehören nach außen gerichtete operative und strategische Entscheidungen ebenso wie organisationale Entscheidungen zur Weiterentwicklung der internen Zusammenarbeit und Organisation.
  • Je dynamischer und komplexer das Geschäft und die Organisation werden, desto weniger sind einzelne zentrale Akteurinnen in der Lage, allein sinnvoll zu entscheiden, und desto wichtiger wird die (hierarchie-)übergreifende Kooperation.
  • Führungskräfte gibt es weiterhin – aber nicht mehr vorgesetzt, exklusiv und unbefristet, sondern situativ: Jede KollegIn ist mehr oder weniger auch „Führungskraft“ als selbstverständlicher Teil ihrer Arbeit.

Quelle: Das kollegial geführte Unternehmen, Bernd Oestereich, Claudia Schröder, 2016

 

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