Zusammenarbeit beginnt im Kopf

Mit welchen Begriffen beschreibt ihr Arbeit und Zusammenarbeit, welche Sprache herrscht in eurem Unternehmen? Wenn die Basis unten Anreize braucht, das Mittlere Management im Sandwich feststeckt, wenn jemand abgeholt werden muss. Wenn manch einer noch immer Menschen unter sich hat, die Letztverantwortung beim Vorgesetzten liegt, die Einzelleistung zu wünschen übriglässt, ja vielleicht sogar Köpfe rollen. Wenn die Zentrale erneut etwas ausrollt, diese ewige Entscheiderei nervt, wenn Stellenbeschreibungen wieder aktualisiert werden… ja dann wird es heiß. Dann wird es spannend. All das sind Hinweise, was so los ist, wieso Erfolge ausbleiben, die Freude schwindet und das mit der Arbeit in Komplexität nicht so ganz zu klappen vermag. Komplexität ist nichts für Einzelgänger. Sprache auch nicht. Sie muss Zusammenarbeit und Teamleistung stärken. Gedacht, gesprochen und gelebt. Was Organisationssprache alles kann, wie sie Wirklichkeit schafft, wie die Beschäftigung damit Lösungen für bestehende Probleme bringt und was es an neuen Musterbildungen im Kopf braucht, um erfolgreiche Zusammenarbeit in Komplexität zu gestalten, erfahrt ihr bei mir.

Sprachanregungen für Gutes Neues Arbeiten

Hinter jedem der 24 Fenster sind Begriffe und Formulierungen für zeitgemäße Zusammenarbeit im Zeitalter der Komplexität, für dezentrale, selbstorganisierte Organisationsgestaltung versteckt. Neugierig geworden? Dann kannst du kostenfrei diesen UNDIGITALEN Kalender für dich und gerne auch für deine Kolleg:innen PER POSTZUSTELLUNG bestellen >>

Macht der Sprache Red42

Welche Begriffe, welche Sprache braucht es, um wirksame, arbeitsteilige Organisationen für Komplexität zu schaffen? Welche Begriffe aus der Welt steuernden Managements, von Weisung und Kontrolle und pyramidenhafter Alpha-Organisationen muss man sich in Komplexität dringend kollektiv abgewöhnen?

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LieblingsUNworte

In meinem Podcast “Elisabeth Sechser will Gutes Neues Arbeiten” frage ich meine Gäste und Hörer:innen mir ein LieblingsUNwort zu nennen. Das sind Begriffe, die wir aus der Arbeitswelt verbannen sollten, die wir nicht mehr brauchen. Es sind Begriffe, die der Zusammenarbeit nicht dienen, diese sogar schwächen oder stören.

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Freiheit

Die drei Dimensionen von Freiheit: Negative Freiheit bedeutet, dass die Bürger*innen durch gesetzlich verankerte Grundrechte vor einem autoritären Obrigkeitsstaat geschützt werden. Außerdem hat die Politik die Aufgabe, Diskriminierungen von Minderheiten zu unterbinden. Die positive Freiheit wiederum verlangt nach staatlichen Einrichtungen, die Chancengleichheit herstellen und Unterstützung beim gesellschaftlichen Aufstieg sowie bei finanzieller Bedürftigkeit leisten. Die republikanische Freiheit schließlich ermöglicht den Menschen weitreichende Mitspracherechte bei der Gestaltung ihres Gemeinwesens. Es geht also um eine deutliche Stärkung der Zivilgesellschaft. 

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Alles liegt am Menschenbild

Aus Komplexithoden von Silke Hermann und Niels Pfläging

Autorität

Nahtstellenvereinbarungen helfen der Entfaltung von Gemeinschaften. Denn sie kurieren Silodenken und Abteilungsegoismen und transformieren das Wort Autorität. Endlich darf dann dieses schöne Wort zum Wohle aller beitragen. Denn Nahtstellenvereinbarungen ermöglichen, dass Autorität sich nicht mehr als eine Eigenschaft eines Individuums behaupten, gar durchsetzen muss, teilweise Angst machend, Druck habend, Macht demonstrierend, alleine sein Dasein fristen muss, sondern in den Vereinbarungen von Inhalten zu finden ist. Dann ist die Transformation gelungen. Das Wort Autorität trägt dann zur Entfaltung von Gemeinschaften bei. Ein Wort befreit dann das Tagesgeschäft von Führungskräften. Ein Wort bildet dann die Grundlage für Selbstorganisation, für Teamarbeit. 

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Organisationsphysik

Jede Organisation, egal welcher Größe, hat drei Strukturen. Die Wertschöpfungsstruktur, die Formelle Struktur und die Informelle Struktur. Diese drei Strukturen leisten vollkommen Unterschiedliches und sind durch die Akteur*innen einer Organisation miteinander verbunden. Sie interagieren ständig miteinander. In der Wertschöpfungsstruktur findet die eigentliche Arbeit statt. In ihr entstehen netzwerkhaft Leistung, Erfolg und Innovation. Die informelle Struktur ist diejenige, in der sich das soziale Netz einer Organisation ausprägt. Sie ist sehr lebendig und dynamisch, oft ein Tabu, unmöglich exakt festzuhalten. Die dritte Struktur, ist die formelle Struktur für Compliance und Gesetzmäßigkeit. Die Balance dieser Strukturen ist entscheidend für die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit einer Organisation. 

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