LieblingsUNworte

In meinem Podcast „Elisabeth Sechser will Gutes Neues Arbeiten“ frage ich meine Gäste und Hörer:innen mir ein LieblingsUNwort zu nennen. Das sind Begriffe, die wir aus der Arbeitswelt verbannen sollten, die wir nicht mehr brauchen. Es sind Begriffe, die der Zusammenarbeit nicht dienen, diese sogar schwächen oder stören.

LieblingsUNworte sind Begriffe, die überstrapaziert wurden oder Begriffe, die verwässern, Begriffe die permanent eine veraltete Systemlogik manifestieren, ein unpassendes und sehr fragwürdiges Menschenbild beschreiben. Auch frage ich immer nach einem Lieblingswort. Das sind die Begriffe, die wir mehr nutzen sollten, Sprache die wichtig für Gutes Arbeiten ist und in Organisationen dringend gebraucht werden. Neben meinen Gästen können mir auch alle Podcast-Hörer:innen ihre Lieblingsworte und LieblingsUNworte zusenden und diese Sammlung voranbringen. Zu gewinnen gibt es dann ein Plakat Macht der Sprache und unseren Sprachanregungskalender. Ich bin schon neugierig wie sich das hier entwickeln wird. Hier zur ersten Sammlung.

 

 

-Führbar | + unser Leben führen

Ein Kollege, der von einer Anstellung in die Selbständigkeit wechselte, meinte dazu, er sei „nicht mehr führbar“. Dieses Unwort „führbar“ impliziert für mich, dass es Menschen gäbe, die könne man führen und andere nicht. Oder dass es Zeiten im Leben eines Menschen gäbe, wo das geht und in anderen nicht. „Führbar“ ist für mich ein Wort, das Verantwortungslosigkeit und Ohnmacht suggeriert.

Führung findet doch einfach statt. Wir führen unsere Beziehung zu Mitmenschen, zu Kollegen. Wir werden nicht geführt. „Wir führen unser Leben und folgen dafür Ideen und mitunter anderen Menschen.“ Auch die Idee der Anstellung oder die des Unternehmertums, sind zwei, denen man zur Ausgestaltung und finanziellen Sicherung seines Lebens folgen kann.

Anke Schaffrek – Beraterin & Coach für Organisationsentwicklung, BetaCodex Network

Vielen Dank Anke Schaffrek von Arbeiten Heute und virenfreie Grüße nach Hamburg. Ich freue mich schon auf weiteres BetaCodex-Networking. Gerade jetzt ist Austausch, Gemeinsames, Verbindendes essentiell. Ich bastle hier in Wien gerade an meiner nächsten Podcast-Folge über Leaderships, das 3. Beta-Kodex-Gesetz. Da passt dein Wortbeitrag sehr gut dazu. Wer lesen will bis es etwas zu hören gibt: Hier ein passender Blogartikel: all about leaderships

+Feminismus | +Demokratie

„Feminismus“ beschreibt die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, steht für Menschenwürde, für Selbstbestimmung aller Menschen jeglichen Geschlechts, gegen Sexismus und für Gleichstellung. „Demokratie“ Grundsätze sind: Wahlen; gleichen Rechte und Pflichten, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Besitz; die Rechte sollen ermöglichen, dass man so weit als möglich selbst bestimmen kann, wie man leben möchte; die Gewaltentrennung soll Machtmissbrauch verhindern, Menschen- und Minderheitenrechte sind gesetzlich geschützt; Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Presse- und Informationsfreiheit gilt.

ELISABETH SECHSER WILL GUTES NEUES ARBEITEN – SICHTART E.U.

Mehr dazu gibt es fast überall zu finden, auch bei Sichtart, auch in meiner Arbeit, auch in meinen Podcasts; wie #10 Es geht feministischer, oder hier Gender Gaps, oder im Vortrag von Terese Bückner „Feministische Zukunft“, oder im Beta-Kodex Einfach reinhören, lesen und mitmachen. Demokratie stärkendes ist immer gut.

-Verschlimmbesserung | + Organisationshygiene

„Verschlimmbesserung“ – Man erliegt der Illusion, dass Organisationen zielgerichtet steuerbar sind. Dafür sind Organisationen jedoch zu komplex. Dagegen hilft: „Organisationshygiene“ – Sich in therapeutischer Zurückhaltung bei der Ausgestaltung der Organisation zu üben, Organisationen aufräumen, sauber halten, von unwirksamen Methoden, Regeln, Instrumenten, Ritualen entrümpeln.

ELISABETH SECHSER WILL GUTES NEUES ARBEITEN – SICHTART E.U.

Mehr über hört ihr im Podcast #9 Beta-Kodex Prinzip 2: „Föderalisierung. Zellstruktur statt abgeteilter Silos sowie in meiner Arbeit mit dem Beta-Kodex und kann man bei Sichtart lernen.

-Stellenbeschreibung | + Demokratisierung der Arbeit

Wir zerlegen ein Unternehmen in ganz kleine Einheiten auf Einzelpersonen in „Stellenbeschreibungen und Stelleninhaber“. Das erinnert mich immer an teile und herrsche oder an überqualifiziert. Wenn ein Mensch das kann, was in einer Stellenbeschreibung steht, ist er qualifiziert. Und dann kann der mehr. Ist das jetzt ein Plus oder Minus? In alten Wertelandschaften ist das ein Minus, weil der vielleicht zu teuer für die Stelle ist. Doch es kann keinen überqualifizierten Menschen geben, es kann nur eine blöde Organisation geben, die das nicht zu nutzen weiß, was ein Mensch kann.

Wie gehen wir die Demokratisierung der Arbeit an. Nicht im alten Sinn, dass der Betriebsrat Mitglied des Vorstands sein muss, sondern Demokratisierung eher in dem Sinn, dass die Summe der Leistungen, die Gesamtleistung ergibt. Ich glaube die Leistungsdemokratie löst die Abstimmungsdemokratie ab.

ERICH WEICHSELBAUM – ERFINDER DER NAHTSTELLENORGANISATION

Mehr über Ernst Weichselbaum erfahrt ihr im Podcast #7 „Wer steuern muss ist selber schuld“ und Podcastfolge #8 „Es gibt keine überqualifizierten Menschen, nur dumme Organisationen“. Ernst Weichselbaum persönlich kennenlernen und die Nahtstellenorganisation verstehen könnt ihr bei unserem Workshop in Wien |am 26. März 2020 | Informationen dazu findest du hier >>

-Da müssen wir doch flexibel sein | + Verhalte Dich stets so, dass Du die Summe des Lächelns erhöhst

„Da müssen wir doch flexibel sein.“ Das ist so eine Killerphrase, das kann man zu allem sagen und zu jedem. Es zeigt aber in einem Unternehmen, wenn man diese Wörter verwendet, dass irgendetwas nicht geregelt ist – oder irgendwer sich nicht an Vereinbarungen halten will. Es wird so ein bisschen als Ausrede für alles verwendet.

„Verhalte Dich stets so, dass Du die Summe des Lächelns erhöhst“. Das ist eine Aussage von meinem Vater und sie klingt auf das erste Hören kindlich oder lustig. Aber ich finde es eigentlich beinhart, weil es dazu führt, dass jeder in seinem Handeln Verantwortung trägt, dass man nicht auf Kosten anderer Profit macht, sondern sich immer der Gemeinschaft bewusst ist und daher überlegen muss, was löst mein Handeln beim anderen aus. Seitdem ich mich mit der Aussage beschäftige, hilft es mir, mich mit Verbesserungsmöglichkeiten meines Handelns auseinander zusetzen.

LENA WEICHSELBAUM – KUNDENZENTRIERTE PROZESSE AGIL GESTALTEN

Mehr über Lena Weichselbaum erfahrt ihr im Podcast #7 „Wer steuern muss ist selber schuld“ und Podcastfolge #8 „Es gibt keine überqualifizierten Menschen, nur dumme Organisationen“. Lena Weichselbaum persönlich kennenlernen und die Nahtstellenorganisation verstehen könnt ihr bei unserem Workshop in Wien |am 26. März 2020 | Informationen dazu findest du hier >>

– Empowerment | + Paradigmenwechsel im Management

Hinter „Empowerment“ steckt für mich, dass irgendjemanden wem die Macht gibt und das ist nicht etwas, das wir geben können sollen. Wenn das System gerecht gestaltet ist, dann hat jeder auch die Macht über sich selbst zu entscheiden und was für ihn oder die Kunden wichtig und richtig ist.

Ich bin gerade in einer Phase, in der ich versuche die Menschen für den „Paradigmenwechsel im Management“ zu sensibilisieren. Wenn man das einmal verstanden hat, dann sieht man Organisationen und Menschen darin ganz anders. Welche Prozesse nicht gut oder gar nicht menschengerecht gestaltet sind, werden so klar sichtbar.

DIJANA VETTURELLI – VETTURELLI

Vielen Dank Dijana Vetturelli von VETTURELLI für den Input zu Sprache und für das Mitgestalten der Podcastfolge #5 Beta-Kodex §1 Teamautonomie. Ich freue mich im Mai auf Stuttgart.

-Unwort

„Für mich ist „Unwort“ auch eine Art „Unwort“. Begriffe, die Konzepte beschreibbar, besprechbar und kommunizierbar machen sollen, werden solange in einem verdrehten Kontext verwendet, bis man sie dann ausgehöhlt hat, als Unwort bezeichnet und entsorgt. Nur um dann einen neuen Begriff stattdessen einzusetzen, der dann mit großer Wahrscheinlichkeit dasselbe Schicksal erleidet und irgendwann ebenfalls als Unwort sein Leben aushaucht.

ULRIKE HUBER – 42VIRTUAL BUSINESS SERVICES GMBH

Vielen Dank Ulrike Huber. Ja auf Sprache müssen wir aufpassen. Abgenutzte, verdrehte, überbrauchte Worte mal beiseitelegen und Begriffe stärken, die auch Gutes Neues Arbeiten stärken. Begriffe helfen die Welt zu verstehen und zu beschreiben. Ich mag Worterfindungen. Hier zum Beispiel eine: Intropathie. Die Fähigkeit zu begeistern aus meiner Sammlung Very Important Words

-Mindset +Bullshitfrei

„Mindset“ ist eine Entschuldigung für alles geworden. Es schwingt die chronische Anklage durch die Gesellschaft, dass jeder Mensch sein Mindset ändern müsste und dann wäre die Welt in Ordnung. Kraftfelder, denen die Menschen ausgesetzt sind werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Überverurteilung von anderen, verklärt den Blick und macht es schwierig die eigentlichen Zusammenhänge zu verstehen. Das fördert Bullshit. Als Lieblingswort fällt mir dazu „bullshitfrei“ ein. Es ist das Gegenteil. Man beschäftigt sich substantiell mit der Welt. Erstmal verstehen bevor man urteilt .

MARK POPPENBORG – INTRINSIFY

Mehr darüber erfährt ihr im Podcast #6 Never underestimate the power of a network Vielen Dank Mark Poppenborg von intrinsify für das Mitgestalten dieser Folge, für das Gründen eurer Community, für die vielen tollen Podcastfolgen und Denkanregungen.

-HR +Agil

„Human Resources“ is talking about people as a resource drives us apart, using instead Human Potentials at work brings us closer. What I like about „agil“ is, that it is actually a mindset, it is important to adapt a certain way of thinking about the change.

ANA SENICNJAK – HACKING HR

Vielen Dank Ana Senicnjak von Talentarium für den Input zu Sprache und zu Hacking HR für das Mitgestalten der Podcastfolge, für das Gründen dieser Community, für das coole Event im Jänner. Mehr über Hacking HR erzählt euch Ana im Podcast #6 Never underestimate the power of a network

-Cargo Kulte rund um New Work +Erwachsen sein

Was mich im Moment sehr beschäftigt, ist dieser „Cargo-Kult, der sich rund um das New Work“ gebildet hat. Das Maßnahmen entwickelt werden, die Altes in neuen Gewändern präsentieren. Benutzen ja, aber bitte mit reflektiertem Umgang. Mein Lieblingsbegriff im Moment ist “erwachsen sein“.

MARION KING – LES ENFANTS TERRIBLES

Mehr von Marion King hört ihr hier: #6 Never underestimate the power of a network Vielen Dank Marion King von Les Enfants Terribles für das Mitgestalten dieser Folge, für das Vernetzen von good enfants terribles, für eure Community.

-Tante/Tussi +Gesundheit

Was weg kann ist „PR-Tante/Tussi“. Ich habe in diesem Bereich gearbeitet und es ist für mich eine verbale Herabwertung. Das ist genauso ein Job, wie Immobilienmakler oder Finanzreferent. Mein Lieblingswort ist „Gesundheit“. In der Arbeitswelt ist das für mich wesentlich, auch die „mentale Gesundheit“. Diese wird oft tabuisiert. Es ist jedoch genauso wesentlich psychische Erkrankungen heilen zu lassen. Dann ist der Mensch wieder leistungsfähig.

MARIA SCHREIBER – SORORITY

Mehr dazu hört ihr hier: #6 Never underestimate the power of a network Vielen Dank Maria Schreiber von SORORITY für das Mitgestalten dieser Folge, für den Buchtipp „No More Bullshit„, für eure Community und die vielen Angebote und fürs Finden können von der Podcastprofi Jeanne Drach von OHWOW.

-Agil +Aus

„Agil“ ist so ein Bullshitbingo-Wort, da sind so viele Hoffnungen drinnen, das hat schon fast Messias-Ausmaße. Oft ist es auch schon Fahrlässigkeit zu sagen „ihr müsst agiler werden“, um Chaos zu überdecken. Mein Lieblingswort ist „Aus“ im Sinne von Ende. Wir beginnen oft so viele Dinge und setzen viel zu selten einen guten Schlusspunkt. Ob im Gespräch, bei einer Besprechung, einem Meeting, einem Projekt, da bleiben so viele Fenster offen, anstatt uns mit einem feierlichem Aus zu befreien .

SUSANNE PÖCHACKER

Vielen Dank Susanne Pöchacker für diesen Beitrag! Mehr dazu hört ihr hier: #6 Never underestimate the power of a network Und wer auch zum nächsten Beta-Kodex Meetup kommen will, um sich zu vernetzen, zu lernen, auszutauschen ist Herzlich Willkommen! Termine findet ihr auf der Startseite im Event-Kalender .

-Wertschätzender Umgang +Füreinander miteinander lernen

Mein LieblingsUNwort ist „wertschätzender Umgang“. Inzwischen für mich nur eine leere Worthülse, die nichts aussagt. Es hat für mich den Wert durch das Überstrapazieren verloren. Sobald ich die Menschen frage, was das für sie bedeutet, kommen sie ins Stocken und müssen sehr lange überlegen. Es hört sich schön an, mehr aber auch nicht. Dagegen stelle ich mein Lieblingswort(-wörter) „Miteinander-füreinander lernen/leisten“. Es gibt keine Einzelleistung, keine Held*innen, im BetaCodex.

DIANA MOCK – OPTEAMISTEN

Vielen Dank Diana Mock für diesen Beitrag! Da ist mir ein Blog-Artikel eingefallen, der zu deinem UNwort passt: „Ein echter Nobody“ und für dein Lieblingswort und dem Beta-Kodex gibt es für Interessierte weitere Informationen

-Führungskraft +Führungsperson

Mein Unwort 2020 ist „Führungskraft“. Dieses Wort beinhaltet neben dem super spannenden Wort Führung leider auch das Wort Kraft. Das empfinde ich als einen Widerspruch, denn es geht bei Führung nicht darum, Kraft im Sinne von Macht auszuüben. Das ist Theorie X Denke! Ein viel schöneres Wort für diese Rolle ist meines Erachtens das Wort „Führungsperson“. Das beinhaltet bereits eine Begegnung auf Augenhöhe und fördert dadurch Vertrauen sowie kooperative Eigenverantwortung im Unternehmen.

JÖRG BLUMENSTEIN VON AGILE WEGE

Vielen Dank Jörg Blumenstein für diese Sprachanregung! Hier findet ihr eine Gegenüberstellung von „Theorie X und Theorie Y“. Das ist eine Illustration aus dem Buch „Komplexithoden“. Weiters passt auch der Blog-Artikel „all about leaderships“ gut dazu.

-Digitale Transformation +Hausverstand

Organisationen haben garantiert keine Werte. Nur was eine Seele hat, kann Werte haben. Jede Organisation ist eine soziale Einrichtung. Sie leistet gesellschaftlichen Wert in ganz vielen Wegen. Nicht nur für die eigenen Kunden und Mitarbeiter, auch für die Gesellschaft und als Steuerzahler,…

NIELS PFLÄGING

Warum digitale Transformation zu Niels Pflägings LieblingsUNworten gehören und Hausverstand zu seinen Lieblingsworten zählen, was das mit Gutem Neuem Arbeiten und dem Beta-Kodex zu tun hat und woher dieser eigentlich kommt, hört ihr in dieser Podcast-Folge #3 Budgetierung gehört auf den Müllhaufen der Geschichte

-Licht und Liebe

Ich sende überstrapazierte Wörter auf Reha. Dass sind Wörter, die zu viel, zu oft und auch unpassend verwendet werden. Begriffe, die man nicht mehr hören kann. Begriffe, die an Bedeutung verlieren. Dieses Ritual habe ich von der Schriftstellerin Cambra Skadé. Diese sendet immer wieder überstrapazierte Begriffe, BLA BLA Wörter, denen es nicht mehr gut geht auf Reha. Dafür hat sie eine kleine Schachtel, worin sich Wörter erholen dürfen. Seit dem hab ich in meiner Gehirnschublade auch drei solcher Kästchen. Bei mir sind die Zwillinge „Licht und Liebe“ zu Gast, die hatten chronischen Brech-Durchfall und müssen sich erholen.

MELANIE BRUS

Vielen Dank Melanie Brus! Mir fallen auch Begriffe ein, die Erholung bräuchten. New Work, agile Transformation, Buzzwords aller Art. Wenn Begriffe an Bedeutung verlieren, sollten wir ihnen Ruhe gönnen. Wie Cambra Skadé die Reha konkret gestaltet verrate ich euch in Folge 4 (ab 16.1.online)  

-Herausforderungen +Probleme

Ich wünsche mir, dass wir das Wort „Herausforderung“ aus unserem Sprachgebrauch im Arbeitsalltag verbannen. Der Begriff wird leider häufig als ein Euphemismus für den Begriff des „Problems“ verwendet und wird diesem damit nicht gerecht. Er hilft nicht bei der Priorisierung. Alle Probleme sind eine Herausforderung, aber nicht alle Herausforderungen sind ein Problem. Und wir sind gekommen um Probleme zu lösen. Herausforderungen sind nett, aber nicht wichtig.

TORSTEN IRLÄNDER VON SALT-AND-PEPPER

Vielen Dank Torsten Irländer! Finde das Benennen und Kennen und Schärfen von Problemen auch essentiell. Solange man das Problem nicht verstanden hat sollte man auch nicht an Lösungen arbeiten.

-Mitarbeiter abholen, Abteilungen +Kollegin, Zellen

Ich finde „Menschen abholen, Mitarbeiter und Abteilungen“ unpassend und für das Arbeiten in selbstorganisierten Teams ungeeignet. Zu den Lieblingsworten zählen „Kollege, Kollegin“ und mittlerweile auch „Zellen“.

ANDREAS SCHLEGEL, VORSTAND DER FSM AG

Mehr zur Wort-Auswahl von Andreas Schlegel erfährt ihr in dieser Podcast-Folge Nicht jeder macht was er will. Am besten zuerst diese Folge mit ihm zu hören: Wenn Selbstorganisation in die DNA des Unternehmens übergeht und erfahren wie die OpenSpace Beta-Transformation in dezentrale, selbstorganisierte Zellstrukturen gelang.

-Partizipation +Ernsthaftigkeit

Bei „Partizipation“ wird erlaubt wo mitzumachen anstatt das immer alle eingeladen werden gemeinsam Probleme zu lösen. „Ernsthaftigkeit“ beschreibt, wie man inhaltlich arbeiten will und wie man auch miteinander umgehen möchte. Es gibt nichts Schöneres, als in einer Organisation mit einem ernsthaften Anliegen arbeiten zu dürfen. Das ist dann dicht. Und übrigens geht es dann auch viel schneller.

SILKE HERMANN VON RED42

Mehr zum LieblingsUNwort „Partizipation“ und wieso das Lieblingswort „Ernsthaftigkeit“ essentiell für Gutes Neues Arbeiten ist, erzählt sie euch in dieser Podcastfolge Ernsthaft arbeiten, gemeinsam etwas rocken.

Schickt mir eure LieblingsUNworte und LieblingsUNworte und gewinnt ein Plakat Macht der Sprache und unseren Sprachanregungskalender.