Beta-Kodex

Von der Alpha- zur Beta-Organisation

Die Gesetze des Beta Kodex

Der Beta-Kodex bildet die Grundlage meiner Arbeit. Er umfasst 12 Prinzipien für Zusammenarbeit und Organisationsgestaltung im Zeitalter der Komplexität und ist das Ergebnis jahrelanger theorie- und fallstudienbastierter Forschung in und von zahlreichen Unternehmen. Der Beta-Kodex leitet sich aus der Abgrenzung zu der herkömmlichen Alpha Organisation ab.

Er gilt als alternatives Denkmodell und Ansatz zur Gestaltung von Organisationen. Anstelle der herkömmlichen pyramidalen Alpha-Organisation, die von vielschichtigen formalen Hierarchien und einer funktionalen Differenzierung des Unternehmens gekennzeichnet ist, sieht der Beta Kodex die Zukunft in der Zellstruktur, auch als Pfirsichmodell bekannt. Der Beta-Kodex ist aus empirischer Forschung abgeleitet und beinhaltet 12 Prinzipien der Zusammenarbeit und Unternehmensführung. Diese als 12 Gesetze definierten Prinzipien umreißen ein konsistentes, unteilbares System der Organisationsgestaltung. Der Beta-Kodex ist Betriebswirtschaftslehre, angewandt auf die Herausforderungen von Unternehmen in unserer Zeit. Er ermöglicht ein Miteinander-Füreinander-Leisten, stärkt Organisationen in ihrer Selbstwirksamkeit, befreit von Überregulierung und ist das Handwerkszeug für gelungene Zusammenarbeit von heute.

Die 12 Gesetz des Beta-Kodex

  1. Teamautonomie – Sinnkopplung statt Abhängigkeit
  2. Föderalismus – Zellstruktur statt Abhängigkeit
  3. Leaderships – Selbstorganisation statt Management
  4. Rundumerfolg – Passgenauigkeit statt Monomaximierung
  5. Transparenz – Fließintelligenz statt Machtverstopfung
  6. Marktorientierung – Relative Ziele statt Chefvorgabe
  7. Bedingtes Arbeitseinkommen – Teilhabe statt Anreizung
  8. Geistesgegenwart – Vorbereitung statt Planwirtschaft
  9. Könnerentscheidung – Konsequenz statt Bürokratie
  10. Rhythmus – Taktgefühl statt Fiskaljahrsorientierung
  11. Ressourcendisziplin – Zweckdienlichkeit statt Statusgedöns
  12. Flowkoordination – Wertschöpfungsdynamik statt Zuweisungsstatistik

Zellstruktur – das Pfirsichmodell

Das Pfirsichmodell und die vielen weiteren Aspekte des Beta Kodex sind aus Forschungsarbeiten moderner Organisationen entstanden. Im Pfirsichmodell sind Leistungsteams (sogenannte Zellen) funktional integriert und können Marktprobleme autonom (nicht autark) lösen. Aus mehreren Leistungsteams bildet sich eine zellartige Struktur. Die Leistungsteams greifen ihrerseits auf zentrale Dienste zu. Zu diesen unterhalten sie eine symmetrische Nahtstelle, d.h. die Zellen und das Zentrum sind wechselseitig aufeinander angewiesen.

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