Ecological Economics

An Introduction

Assuming no prior knowledge of economics, this textbook is intended for interdisciplinary environmental science and management courses. The authors, who have written extensively on the economics of sustainability, combine insights from mainstream economics as well as ecological sciences. 

Weiterlesen

Kollegiale Führung

Führung ist zu wichtig, um sie nur Führungskräften zu überlassen. Kollegiale Führung, ist die auf viele Kollegen und Kolleginnen dynamisch und dezentral verteilte Führungsarbeit anstelle von zentralisiert Führung durch einige exklusive Führungskräfte. Oder ganz kurz: Führungsarbeit statt Führungskräfte.

  • Kollegiale Führung verkraftet es gut, wenn einige KollegInnen mal oder immer geführt werden wollen. Nicht jeder möchte immer, bei allen Gelegenheiten oder nur zu bestimmten Themen führen und entscheiden.
  • KollegIn ist jeder und jede, der innerhalb der Organisation mitarbeitet, egal ob angestellter Mitarbeiter, Inhaberin, Auszubildende, Zeitarbeitskraft, Freiberuflerin oder Praktikant.
  • Je nachdem, welche Fähigkeiten ein Kontext erfordert und wer diese bieten kann. Dabei kann eine Person die Zuständigkeit für einen Bereich und einen längeren Zeitraum übertragen werden, ebenso wie eine einmalige Entscheidungsaufgabe.
  • Nicht unten oder oben ist relevant, sondern wer für welche Führungs- und Entscheidungsbedarfe der/die jeweils Passende ist. Dazu gehören nach außen gerichtete operative und strategische Entscheidungen ebenso wie organisationale Entscheidungen zur Weiterentwicklung der internen Zusammenarbeit und Organisation.
  • Je dynamischer und komplexer das Geschäft und die Organisation werden, desto weniger sind einzelne zentrale Akteurinnen in der Lage, allein sinnvoll zu entscheiden, und desto wichtiger wird die (hierarchie-)übergreifende Kooperation.
  • Führungskräfte gibt es weiterhin – aber nicht mehr vorgesetzt, exklusiv und unbefristet, sondern situativ: Jede KollegIn ist mehr oder weniger auch „Führungskraft“ als selbstverständlicher Teil ihrer Arbeit.

Quelle: Das kollegial geführte Unternehmen, Bernd Oestereich, Claudia Schröder, 2016

 

Habt ihr ein „very important word“ für uns? Schickt uns eure Begriffe an info@sichtart.at, erweitern wir gemeinsam unseren Wortschatz! Vielen Dank

statt eines mani­fests

“Wir haben lange an einem Manifest für uns gearbeitet, waren aber nie glücklich damit. Eines Tages haben wir durch Zufall dieses Gedicht von Peter Handke entdeckt. Und fanden, dass wir besser und treffender nicht sagen könnten, was uns bewegt. Seither begleiten uns diese Worte. Wir danken Suhrkamp für die Erlaubnis, sie zu verwenden.” Marion King, Gründerin von Les Enfants terribles

Weiterlesen

Widerständiges Nest

Das widerständige Nest erinnert an beide Komponenten aller Innovation. Widerstand, um zu lernen, und Geborgenheit, um Niederlagen zu verkraften. Der Begriff erinnert daran, dass Innovation nur als letztes Glied einer Kette von Niederlagen und Irrtümern zu haben ist. Den Widerstand zum Lernen liefert die Umgebung, wo festgestellt werden kann, ob ein Ergebnis für die Wertschöpfung taugt (Linie, KundInnen, Konkurrenz) Weiterlesen

Wer bin ich? Die Rolle von HR und das zeitgemäße Gestalten von Organisationen

Wenn Du auch die Wahrnehmung hast, dass die klassische hierarchische innengewandte Unternehmensorganisation an ihre Grenzen gestoßen ist, …

Weiterlesen

Digitalisierung

»Dieser digitale Wandel ist nur vordergründig technischer Natur: Der wahre Impact liegt im Sozialen. Denn die Vernetzung schafft neue Kommunikationsstrukturen, öffnet Unternehmen und Organisationen und schickt uns auf die Suche nach neuen kulturellen Mustern — ein epochaler Umbruch, der die Gesellschaft von Grund auf umformt.« zukunftsInstitut

Weiterlesen