Keine Muttertagsgeste

“Gemeinsames aus dem Fenster Klatschen” und die vielen politischen Danksagungen alleine bedeuten gar nix. So werden sie nur zu peinlichen Muttertagsgesten und das Gegenteil bewirken. Fachkräfte stärken, anerkennen, aufwerten und schonen statt Komme-was-wolle-ausnutzen / ausbeuten und bis zur Erschöpfung / Selbstgefährdung für uns “hackln” lassen. Das Thema ist alt, die Lage sehr ernst und der Handlungsbedarf neben aufbauenden Gesten überreif. Jetzt … nicht dann nach der Krise. Gemeinsam durch diese Zeit … aber nicht um jeden Preis. wenn wir das nicht hinkriegen, wäre es ein Armutszeugnis für uns als demokratische Gesellschaft.

“Ich will nicht infiziert sein und arbeiten müssen”

Innovation: Streitschrift für barrierefreies Denken

Allerorten werden die innovativen Kräfte in Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft beschworen – es herrscht eine regelrechte lnnovationsinflation. Wolf Lotter, Mitbegründer und ständiger Autor des Wirtschaftsmagazins »brand eins«, fordert in seinem Essay einen Kulturwandel: weg von den Routinen der Erneuerung, hin zu einem barrierefreien Denken.

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Wirtschaft betrifft uns alle

Wirtschaftssysteme auch!

Der Kapitalismus fährt gegen die Wand, aber niemand erforscht den Bremsweg.“

Ulrike Herrmann

Dieses Zitat von Ulrike Herrmann schwirrt seit Tagen in meinem Kopf. Die Welt bremst nämlich gerade. Der Kapitalismus braucht Wachstum. Rohstoffe und Ressourcen sind begrenzt und die Klima-Krise läuten sein Ende ein. Existierende alternative Wirtschaftssysteme zeigen, wie es auch anders geht. Doch es gibt keinen Weg dorthin. Niemand beschäftigt sich mit dem Übergang. Oder vielleicht findet er schon statt?

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Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

Eine Pflichtlektüre von Ulrike Herrmann für alle, die Wirtschaft betrifft. Also alle. Die herrschende ökonomische Lehre bildet nicht die Realität ab. Bereits bei Smith, Marx und Keynes hingegen findet sich fast alles, um unser Wirtschaftssystem zu verstehen. Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum?

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Organisationsphysik

Jede Organisation, egal welcher Größe, hat drei Strukturen. Die Wertschöpfungsstruktur, die Formelle Struktur und die Informelle Struktur. Diese drei Strukturen leisten vollkommen Unterschiedliches und sind durch die Akteur*innen einer Organisation miteinander verbunden. Sie interagieren ständig miteinander. In der Wertschöpfungsstruktur findet die eigentliche Arbeit statt. In ihr entstehen netzwerkhaft Leistung, Erfolg und Innovation. Die informelle Struktur ist diejenige, in der sich das soziale Netz einer Organisation ausprägt. Sie ist sehr lebendig und dynamisch, oft ein Tabu, unmöglich exakt festzuhalten. Die dritte Struktur, ist die formelle Struktur für Compliance und Gesetzmäßigkeit. Die Balance dieser Strukturen ist entscheidend für die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit einer Organisation. 

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Es ist nicht toll

Doch das kann ich bestimmt!

Aktiv mitunterstützen, soziale Kontakte reduzieren, so ganz echte „live“ Interaktionen auf ein Minimum senken. Jetzt, jeder und jede. Um das exponentielle Wachstum des Coronavirus zu bremsen, ältere, schwächere Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. WOW. Da kann jeder Mensch etwas aktiv beitragen, mitgestalten, Verantwortung übernehmen. Etwas beitragen.

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Utopien für Realisten

Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen

Was sind heute die großen Ideen? Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde.

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