Dank der vielen New-Work-Angebote arbeiten wir jetzt alle auf „Augenhöhe“. Zumindest behauptet man das gern. Es wird fleißig am Mindset geschraubt, partnerschaftliche Führung geübt und Feedback in Du-Form gegeben. Klingt gut – fast zu gut.
Denn diese vielzitierte Augenhöhe hat einen Haken: Wenn man sie ständig betonen muss, ist sie wahrscheinlich gar nicht da. Oder bleibt zumindest so lange eine ziemlich elegante Mogelpackung, bis sich auch an den Machtverhältnissen in Organisationen etwas bewegt.
Stattdessen gibt es jede Menge kreative Ablenkung von strukturellen Problemen. Workshops, Leitbilder, neue Buzzwords – alles hilfreich fürs gute Gefühl. Die grundlegenden Ungleichgewichte bleiben dabei erstaunlich stabil.
Mir ist diese Augenhöhen-Rhetorik ohne echte strukturelle Veränderung deshalb etwas… suspekt. Oder anders gesagt: Solange sich die Spielregeln nicht ändern, hilft es auch wenig, wenn alle nett miteinander spielen.
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Wir – Elisabeth Sechser Manuela Mark und Thomas Hamann denken gemeinsam über Wertschöpfung und Demokratie nach und legen dann Fährten. Diese können aufregen, anregen, polarisieren, verbinden, etwas auflösen oder auslösen.

Das ist eine Co-Produktion aus Sichtarten von Elisabeth Sechser kombiniert mit der von Manuela Mark und Thomas Hamann entwickelten Methodik »zeichnend denken« Diese stärkt Innovationspotentiale, schafft Klarheit, ist unmittelbar anwendbar, sorgt für überraschende Momente und macht vor allem sehr viel Freude! Einsetzbar in der Organisationsentwicklung bei Veränderungs- und Innovationsprozessen.



