Vom Wissen zum Können

Höchstleistung, Talent, Können, Wissen

Wissen ist immer trivial (es ist nicht komplex, sonst wäre die Auskunft des Wissens jedes Mal anders). Wissen ist kommunikative Setzung darüber, was „der Fall“ ist. Sein Geltungsbereich ist nicht absolut gegeben, sondern das Ergebnis von Kommunikation. Außerhalb seiner kommunikativen Reichweite wird aus Wissen Meinung. Wissen mit großer kommunikativer Reichweite nennt man Fakten.

Wissen wird durch Lernen vermittelt. Der/ die wissende Lehrer/in erzählt der/dem noch nicht wissenden Schüler/in, was der Fall ist. Wissen entsteht durch Lernen und Vergessen. Das Wissen einer Person ist ihr Skill-Profil. Skill-Profile können nur das Wissen von Mitarbeiter/innen katalogisieren. Ihr Können bleibt unsichtbar. Weiterlesen

Es gibt keine Einzelleistungen

Es gibt keine Einzelleistung,

Die kleinste Leistungseinheit einer Wertschöpfungsstruktur ist das Team. Funktional intergierte Teams, die der Wertschöpfungskette entsprechen (Zellstrukturen), erzeugen soziale Dichte. Weiterlesen

Denkzettel

Gerhard Wohland, Denkzettel, dynamikrobust, Begriffspaar Rot/BlauIm Kontext hoher Dynamik sind Handlungsempfehlungen albern. Beratung muss heute das liefern, was ein Unternehmen nur schwer selbst herstellen kann: Werkzeuge für problemlösendes Denken. Diese „Denkwerkzeuge“ helfen dabei, dynamikrobuste Höchstleister/innen zu verstehen. Die Basis dafür sind begriffliche Unterscheidungen. Weiterlesen

kompliziert – komplex

Kompliziertes ist mit ausreichendem Wissen darüber beherrschbar. Mit dem richtigen Wissen ist Kompliziertes vorhersehbar. Kompliziertheit ist also relativ. Kompliziertheit ist ein Maß für Unwissenheit. Sie verschwindet durch Lernen.

Komplexes ist das Maß für die Menge der Überraschungen, mit denen man rechnen muss. Weiterlesen