Innovationshemmer

Sichtarten “zeichnend gedacht”

Über Hemmer und Hämmer. Ein Hemmer, also ein Inhibitor (lateinisch inhibere, unterbinden, anhalten) ist ein Stoff, der eine oder mehrere Reaktionen so beeinflusst, dass diese verlangsamt, gehemmt oder verhindert werden. Das kennen wir zum Beispiel aus Innovationsmanagementprozessen, aus der Chemie oder aus der Biologie.

©markundhamann

Ein Hammer ist ein händisch oder maschinell angetriebenes Werkzeug, das unter Nutzung seiner beschleunigten Masse meist schwere Schläge auf Körper ausübt. Genauso, wie eine virtuell, analog oder wie auch immer im Innovationshandbuch beschriebene genaue Vorgabe schwere Schläge auf Prozesse ausüben kann.

Der Hammer gehört in einer stiellosen Variante als Faustkeil aus bearbeitetem Stein mit einem nachgewiesenen Alter von 1,75 Millionen Jahren zu den wahrscheinlich ältesten Werkzeugen der Menschheit. Innovationen gibt es mindestens genauso lange. Der Hammer war auch eine.

Das ist der Hammer” gilt umgangssprachlich als etwas unglaublich Tolles oder ungeheuerlich Schlechtes. So etwas kennen wir auch von unseren Ideen. Ideen haben wir viele und immer genau dann, wenn wir sie haben. Spontan, überraschend, ungeplant. Meistens entstehen sie aus unterschiedlichen Ereignissen oder aus einer Not heraus. Doch das ist eine andere Geschichte.

Das Teilen von Ideen ist Voraussetzung für das Entstehen von Innovationen. “Den sozialen Prozess, der Ideen in Innovationen transformiert, nennen wir Kreativität. Der Durchbruch entsteht durch eine Kette unscheinbarer Beiträge, die oft als Niederlagen empfunden werden – und deren Bedeutung man erst im Nachhinein erkennt. Kreativität ist ein kollektives Phänomen und damit immer sozial; Innovation ist daher immer Teamleistung.”
Bild dazu aus dem Buch Komplexithoden von Silke Hermann und Niels Pfläging

Innovationshemmer sind unwirksame Methoden, Regeln, Instrumente, Rituale, Muster, Strukturen, Vorgaben, Prozesse, die unsere Kreativität blockieren, die Teamleistung erschweren, die soziale Prozesse unterbinden. Diese Hemmer stehen vielleicht gut gemeint doch trotzdem nicht brauchbar Innovationen im Weg. Sie verderben die Lust, Ideen zu teilen und zu lernen.

Und ohne Lust,
entsteht meistens Frust.
Das könnt ihr ändern.

©elisabethsechser

©markundhamann

Hier ein Film wie dieses dieses Nachdenkgeschenk entstanden ist und wie wir arbeiten. Sehr gerne auch zu Themen in eurer Organisation. DER FILM “SICHTARTEN ZEICHNEND GEDACHT” >>

Hier unsere Sichtarten “zeichnend gedacht” Workshops – aktuelle Termine:

DER WORKSHOP “ARBEIT UND ZUSAMMENARBEIT 2021 ZEICHNEND GEDACHT“, ONLINE 10. MÄRZ 2021, 14:00 – 16:30 UHR >>

DER WORKSHOP “ORGANISATIONSPHYSIK ZEICHNEND GEDACHT“, ONLINE 18.MÄRZ 2021, 10:00 – 12:30 UHR >>

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Wir denken gemeinsam über Wertschöpfung und Demokratie nach. Dann legen wir Fährten. Diese können aufregen, anregen, polarisieren, verbinden, etwas auflösen oder auslösen. Sichtarten von Elisabeth Sechser sind für Gutes Neues Arbeiten. Die von Manuela Mark und Thomas Hamann entwickelte Methodik »zeichnend denken« legt Denkmuster frei, vermittelt und bezieht differente Sichtweisen, Interessen und Ambitionen mit ein. Sie hilft, neue Impulse zu setzen und Orientierung in komplexen Prozessen herzustellen.  

Zu unseren weiteren Nachdenkgeschenken kommst du so >>