Wertschöpfung der Ausnahme

Die Wertschöpfung der Ausnahme bzw. des Könnens ist die Lösung von Problemen für die es noch kein Wissen gibt. Wenn die Vergangenheit keine (ausreichenden) Hinweise bietet, hilft Wissen nicht weiter.

Wissen würde bloß versuchen, nach bestehendem Regelwerk diese Probleme zu lösen. Es braucht hier jedoch Ideen. Dann gilt Trial-and-Error und Menschen die ihrer Intuition trauen. Die Organisation braucht MitarbeiterInnen, die in bestimmten Problemsituationen ein Gefühl für die passenden Ideen entwickeln. Dabei steht Steuerung im Weg. Objektivität, Vorhersagbarkeit, Effizienz sind Eigenschaften, die hier nicht weiterhelfen, deshalb kollabiert die klassische tayloristische Steuerung bei der Wertschöpfung der Ausnahme.

Die Wertschöpfung der Ausnahme ist ein emergentes Phänomen. Leistung entsteht nicht errechenbar, sondern ist das Ergebnis komplexer Selbstorganisation. Somit braucht es Teams, die nicht messbare, situationsbezogene Eigenschaften des Könnens einbringen. Erfolge entstehen nur im Zusammenspiel eines guten Teams.

Es gibt keine Einzelleistung in Unternehmen. Die kleinste Leistungseinheit ist das Team.

Quellen: http://larsvollmer.com/tag/wertschoepfung-der-ausnahme/

„Aus der Sicht des Bisherigen, ist das Neue immer falsch. Im alten Denkrahmen ist nicht wirklich Neues möglich. Neues, ist daran erkennbar, dass es zur Beschreibung des Neuen neuer Begriffe bedarf und dass es zu nachhaltigen Konstanten-Verschiebungen kommt; Konstanten im Fühlen, Denken und Handeln.“  Ernst Weichselbaum

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