Organisationsphysik in Folletts Worten

Die drei Organisationsstrukturen, deren Mächte & Führungen:
Dieses Forschungspapier würdigt die Vision und das Werk der
Führungsphilosophin und -Praktikerin Mary P. Follett (1868-1933). Folletts breit
gefächertes Werk ist – trotz des Genies und der kraftvollen Prosa der Autorin –
heute relativ unbekannt.

Wie soll man sich dem Werk einer Intellektuellen
nähern, die vor fast einem Jahrhundert verstorben ist und deren Schriften in der
Praxis und in der Wissenschaft lange Zeit unterschätzt wurden?

In diesem Beitrag versuchen wir, dieses Problem zu lösen, indem wir Folletts Werk
wortwörtlich im Kontext einer Organisationstheorie zitieren, die von den
meisten immer noch als Avantgarde angesehen wird, obwohl sie von Follett
schon vor langer Zeit entwickelt wurde.
Die Theorie, mit der wir Folletts Schrift kontextualisieren, ist die der
Organisationsphysik, ein Konzept, das wir erstmals in einem Whitepaper des
BetaCodex Network im Jahr 2011 beschrieben haben. Zu unserem Bedauern
wurden wir erst Jahre später auf Folletts höchst aufschlussreiche Arbeit zu
diesem Thema aufmerksam. Daher nutzen wir hiermit die Gelegenheit,
Organisationsphysik mit Folletts Worten, die mehr als acht Jahrzehnte früher
entstanden sind, zu ergänzen.

Das BetaCodex White paper 18 “Org Physics in Follett’s Words” – im Juni 2021 von Niels Pfläging und Silke Hermann verfasst – gibt es jetzt auch auf Deutsch. Gemeinsam mit meinen BetaCodex Netwok-KollegInnnen Diana Mock, Anke Schaffrek und Hans Fischer-Schölch haben wir wieder ein bedeutendes Dokument in den deutschen Sprachraum gebracht. Ich empfehle es wärmstens all jenen, die wertschöpfungsbefördernd, organisationsgestalterisch und demokratiestärkend wirken möchten.

Organisationsphysik in Folletts Worten – White paper 18 (GERMAN)

Org Physics in Follett’s Words –  White paper 18 (ENGLISH)

Buchempfehlungen